Zuchttauglichkeitsprüfungsordnung
Wie erhält ein Alano im ADAK e.V. die Zuchtzulassung?
1.Gesundheitstest: bestanden
2.Ausdauerprüfung 25km: bestanden
3. Zuchttauglichkeitsprüfung: bestanden
4. Mindestalter: Hündinnen 24 Monate. Rüden 15Monate
Sozialverträglichkeit, Unbefangenheitsprüfung für ZTP/A/B/C-Körung
Gruppe:
Mindestens 10 Personen stellen ein Menschengedränge nach. Der Hund wird angeleint auf Anweisung des Richters, bei Fuß durch die Gruppe geführt. Auch hier darf der Hund keine Aggression zeigen.
Kreis:
Mindestens 10 Personen bilden einen großen Kreis um Hund und Hundführer.Auf Weisung des Prüfungsrichters gehen alle schnell auf den Hund zu, bis sie Körperkontakt mit dem Hund haben. Ängstliches oder aggressives Verhalten führen zum Abbruch.
Schüsse:
Eine neutrale Person schießt zweimal (2x) mit einer 9mm Trainingspistole,
während der zu prüfende Hund, auf die Person zugeführt wird. Der erste Schuss wird auf eine Entfernung von ca. 8-9 Metern und der zweite auf eine Entfernung von ca. 2-3 Metern abgegeben. Angstverhalten führt zum Abbruch.
Schirm:
Eine neutrale Person öffnet schnell und ruckartig einen Schirm während der Hund an ihm vorbei geführt wird.
Plane:
Der Hund muss deutlich vor dem Hundeführer durch eine undurchsichtige
Plane gehen, die von zwei Personen entgegengehend über den Hund gezogen wird.
Umwelttest:
Es handelt sich um eine Übung die als Unbefangenheitstest gewertet wird und vom Prüfungsrichter frei wählbar ist. Bei diesem Test wird Wert auf eine Situation gelegt, die der Hund nicht kennt.
Allgemeines:
Alle Hundeführer haben sich an die Anweisungen des Prüfungsrichters zu
halten. Er darf jede Übung nach belieben wiederholen lassen, wenn eine
Situation nicht ganz klar war. Das Prüfungsumfeld darf der Prüfungsrichter frei wählen und gestalten.
Allgemeines:
Der Helfer wie auch der Hundeführer haben sich strickt an die Anweisungen des Prüfungsrichters zu halten. Wenn es dem Prüfungsrichter erforderlich erscheint, darf er jede einzelne Übung beliebig wiederholen lassen. Das Prüfungsumfeld darf der Prüfungsrichter frei wählen und gestalten.
Unsportliches Verhalten dem Hund, dem Richter, den Zuschauern oder dem Figuranten gegenüber, sowie Alkoholgenuss vor oder während der Prüfung führen zum sofortigen Prüfungsabbruch.
Die ZTP darf von einem Hund höchstens dreimal wiederholt werden! Wenn der Hund dreimal nicht besteht, erhält er lebenslanges Zuchtverbot im ADAK e.V.
Fremdrassen dürfen nicht , auch nicht ehrenhalber, an einer ZTP teilnehmen.
Zuchttauglichkeitsprüfung /A
Die ZTP/A kann im ADAK e.V. mit oder ohne Arbeitsprüfung abgelegt
werden. Mit dieser Prüfungsstufe möchten wir Alanofreunden, die Schutzdienst ablehnen, die Gelegenheit zur Zucht (Einfachzucht) im ADAK e.V. geben. Die ZTP/A ohne Arbeitsprüfung ist allerdings als eine Ausnahme anzusehen und nicht als die Regel!
Verpaarung nur mit ZTP/B oder C-Körung möglich.
Bei dieser Prüfung darf der Hund auf dem Platz aufgewärmt/angehetzt
werden.
Schutzdienst:
Aus Sicherheitsgründen trägt der Helfer einen vollen Schutzanzug
Überfall:
Der Hundeführer führt den Hund angeleint bei Fuß auf das Versteck zu. Der mit einem biegsamen Stock ausgestattete Scheintäter eilt aus dem Versteck direkt gegen den Hund. Der Hundeführer lässt den Hund auf Anweisung des Prüfungsleiters los bzw. gibt ihn frei. Der Überfall erfolgt, wenn der Hund ca. 1,5 Meter vom Versteck entfernt ist.
Der Scheintäter geht hart gegen den Hund sperrt oder schlägt ihn aber nicht. Der Scheintäter darf akustische Vertreibungslaute äußern.
Nach dem Einbiss folgen zwei harte und verzögerte Belastungen auf die
unempfindlichen Muskelpartien des Hundes. Auf Anweisung des
Prüfungsrichters nimmt der Hundeführer den Hund wieder ab.
Loben des Hundes ist erlaubt.
Mutprobe:
Der Scheintäter flüchtet über eine Distanz von 50-70 Meter. Der Hundeführer schickt den Hund, auf Anweisung des Prüfungsrichters, unangeleint hinterher. Der Scheintäter macht auf Anweisung des Prüfungsrichters kehrt und läuft dem Hund direkt und ohne zu stoppen entgegen, nimmt den Hund aber sportlich an.
Der Scheintäter darf akustische Vertreibungslaute äußern.
Nach dem Einbiss folgen zwei harte und verzögerte Belastungen auf die
unempfindlichen Muskelpartien des Hundes. Erst auf Anweisung des
Prüfungsrichters darf der Hundeführer dem Hund folgen, ihn abnehmen und anleinen. Der Hundeführer darf den Hund durchgehend loben.
Allgemeines: Der Scheintäter wie auch der Hundeführer haben sich strickt an die Anweisungen des Prüfungsrichters zu halten. Wenn es dem Prüfungsrichter erforderlich erscheint, darf er jede einzelne Übung wiederholen lassen. Das Prüfungsumfeld darf der Prüfungsrichter frei wählen und gestalten.
Zuchttauglichkeitsprüfung / B
Bei dieser Prüfung darf der Hund nicht aufgewärmt/angehetzt werden.
Schutzdienst: Aus Sicherheitsgründen trägt der Helfer einen vollen Schutzanzug
Überfall:
Der Hundeführer führt den Hund an lockerer Leine bei Fuß, nicht direkt auf dem Übungsplatz sondern in der Umgebung, z. B. auf dem Parkplatz oder dem unmittelbaren Weg zum Platz. Der mit einem biegsamen Stock ausgestattete Scheintäter eilt von vorn direkt gegen den Hund und geht hart gegen diesen vor. Der Hund hat den Überfall schnell und ohne zu zögern zu vereiteln.
Der Scheintäter muss Vertreibungslaute äußern.
Nach dem Einbiss folgen zwei harte und verzögerte Belastungen auf die unempfindlichen Muskelpartien des Hundes. Auf Anweisung des Prüfungsrichters nimmt der Hundeführer den Hund wieder ab. Der Hund muss sofort und ohne zu zögern auf Kommando des HF trennen.
Loben ist erlaubt.
Mutprobe:
Der Scheintäter flüchtet über eine Distanz von mindestens 100m Meter. Der Hundeführer schickt den Hund, auf Anweisung des Prüfungsrichters, unangeleint hinterher. Auf dem Weg dorthin ist mindestens eine Wegsperre aufgebaut, die der Hund überwinden muss, er darf das Hindernis nicht umlaufen.
Der Scheintäter macht auf Anweisung des Prüfungsrichters kehrt und läuft dem Hund direkt und ohne zu stoppen entgegen, auf einer Distanz von ca.10 Meter gibt der Helfer mindestens zwei Schüsse aus einer Trainingspistole ab und nimmt den Hund hart an. Der Scheintäter muss Vertreibungslaute äußern.
Nach dem Einbiss, der Hund darf am ganzen Körper ein beissen, folgen zwei harte und verzögerte Belastungen auf die unempfindlichen Muskelpartien des Hundes. Erst auf Anweisung des Prüfungsrichters darf der Hundeführer dem Hund folgen, ihn abnehmen und anleinen. Der Hund muss sofort und ohne zu zögern auf Kommando des HF trennen.
Allgemeines: Der Scheintäter wie auch der Hundeführer haben sich strickt an die Anweisungen des Prüfungsrichters zu halten. Wenn es dem Prüfungsrichter erforderlich erscheint, darf er jede einzelne Übung wiederholen lassen. Das Prüfungsumfeld darf der Prüfungsrichter frei wählen und gestalten.
Zuchttauglichkeitsprüfung / C - Körung
Bei dieser Prüfung darf der Hund nicht aufgewärmt/angehetzt werden.
Schutzdienst: Aus Sicherheitsgründen trägt der Helfer einen vollen Schutzanzug
Überfall:
Der Hundeführer führt den Hund an lockerer Leine bei Fuß, nicht direkt auf dem Übungsplatz sondern in der Umgebung, z. B. auf dem Parkplatz oder dem unmittelbaren Weg zum Platz. Der mit einem biegsamen Stock ausgestattete Scheintäter eilt von hinten direkt gegen den Hundeführer und umklammert ihn. Der Hund muss sofort und ohne zu zögern gegen den Scheintäter vorgehen und den Überfall beenden. Der Scheintäter hingegen darf dem Hund keine Gelegenheit zum Einbiss geben und muss sehr hart und vehement gegen ihn vorgehen. Während der gesamten Kampfhandlung darf der Hund nicht ablassen.
Der Scheintäter muss Vertreibungslaute äußern.
Nach dem Einbiss, der Hund darf am gesamten Vollschutzanzug ein beissen, folgen mehrere harte und verzögerte Belastungen auf die unempfindlichen Muskelpartien des Hundes. Auf Anweisung des Prüfungsrichters nimmt der Hundeführer den Hund wieder ab. Der Hund muss sofort und ohne zu zögern auf Kommando des HF trennen.
Durchgängiges loben des Hundes ist erlaubt.
Mutprobe:
Der Scheintäter flüchtet über eine Distanz von über 100m Meter. Der Hundeführer schickt den Hund, auf Anweisung des Prüfungsrichters, unangeleint hinterher. Auf dem Weg dorthin werden zwei Wegsperren aufgebaut, die der Hund überwinden muss, er darf das Hindernis nicht umlaufen.
Der Scheintäter macht auf Anweisung des Prüfungsrichters kehrt und läuft dem Hund direkt und ohne zu stoppen entgegen, auf einer Distanz von ca.3-5 Metern gibt der Helfer mindestens vier Schüsse aus einer Trainingspistole ab. Er darf dem Hund keine Gelegenheit zum Einbiss geben, muss Lautstark und mit Härte gegen ihn vorgehen. Trotz aller Einflüsse muss der Hund mutig und entschlossen gegen den Scheintäter vorgehen.
Der Scheintäter muss Vertreibungslaute äußern.
Nach dem Einbiss, der Hund darf am ganzen Körper ein beissen, folgen mehrere harte und verzögerte Belastungen auf die unempfindlichen Muskelpartien des Hundes. Erst auf Anweisung des Prüfungsrichters darf der Hundeführer dem Hund folgen, ihn abnehmen und anleinen. Der Hund muss sofort und ohne zu zögern auf Kommando des HF trennen. Der Hundeführer darf den Hund durchgehend loben.
Allgemeines: Der Scheintäter wie auch der Hundeführer haben sich strickt an die Anweisungen des Prüfungsrichters zu halten. Wenn es dem Prüfungsrichter erforderlich erscheint, darf er jede einzelne Übung wiederholen lassen. Das Prüfungsumfeld darf der Prüfungsrichter frei wählen und gestalten.
Allgemeiner Deutscher Alano Klub e.V.
Zum Wohl unserer Rasse